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Entstehung von Convaron (ursprünglich VRnow)

Als Alexander Dolokov (heute CTO) und Tim Meger-Guingamp (heute CEO) sich auf ein paar Bier in einer Berliner Bar in Moabit trafen, war ihr primäres Ziel, das Masterarbeitsthema in Robotik von Alexander zu besprechen. Das daraus fünf Jahre später ein Startup mit heute rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstehen würde, hatte keiner der beiden so richtig geplant oder erwartet.

Die Themen im Überblick:​

Das Gespräch drehte sich um die Kernfrage: Welche neuen Technologien können in etablierten Märkten, wie beispielsweise der Immobilienbranche, Prozesse optimieren? Aus dem gemeinsamen Brainstormen entstand eine erste Idee, die wiederum zur Gründung von VRnow führen sollte: Ein Bilderkennungsalgorithmus, der automatisiert architektonische Daten aus Grundrissen extrahiert. Aus diesen Daten werden dann 3D-Modelle der Immobilien erstellt, die per Virtual Reality besichtigt werden können.

Aus dieser Idee heraus entstand nach vielen weiteren Gesprächen und einer umfassenden Recherche- und Programmierarbeit schließlich 2015 das Startup VRnow.

Von holprigen Meilensteinen und vielen Umzügen

 

Erstes Office

Nachdem das Gründerduo Matthias Renneke, heute Projekt- und Produktmanager, und Martin Wirtig, heute Head of Data Operations, mit an Bord holten, konnte die Umsetzung der Vision beginnen. Die vier Köpfe nisteten sich in verschiedenen Wohnzimmern, Wohnungen und Co-Working Spaces ein, bevor sie schließlich 2016 in ihr erstes Büro in die Helmholtzstraße in Berlin zogen.

Ein erster Meilenstein war gesetzt und das Team konnte weiterwachsen.

Erste Kunden

Der zweite und vielleicht wichtigste Meilenstein des Unternehmens, war die Akquise der ersten Kunden. Diese User Cases waren für die weitere Entwicklung des Unternehmens ausschlaggebend. Anhand des konstruktiven Feedbacks konnte VRnow sich und seine Produkte verbessern und weiterentwickeln.

Herausforderungen

Das Startup-Leben macht Spaß und man arbeitet am Puls der Zeit und Technologie. Es birgt allerdings auch seine Schattenseiten, besonders in der Anfangsphase. Wir würden lügen, würden wir behaupten, dass das Unternehmen seit 2015 keine Tiefpunkte hatte. Es gab sogar Zeiten, in denen es so schien, als müsste das Team das Handtuch werfen und von vorne anfangen. Doch die Motivation, das Durchhaltevermögen und die Loyalität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führten dazu, dass das Startup bis heute noch besteht und seine Produkte sogar erweitern konnte.

Fokus auf Datenanalyse

Im Laufe der Monate stellte sich heraus, dass die Kunden nicht primär Interesse an den Visualisierungen, sondern viel mehr an der Extraktion der Daten haben. Unser Algorithmus basiert auf Bildererkennung und extrahiert architektonische Daten, wie beispielsweise Wände, Fenster, Türen. Aus diesen Daten können aus 2D-Modelle 3D-Modelle erstellt werden. Dieser erste Schritt der Datenextraktion liefert Bestandshaltern wichtige Einblicke in ihre Assets, die wiederum Optimierungspotenziale zum Vorschein bringen.

Die Gründer änderten ihr Geschäftsmodell und konzentrierten sich fortan auf ein digitales Datenmanagement in der Immobilienbranche. Eine Idee, die wiederum der fehlenden Transparenz und Planbarkeit der Branche entgegenwirkt.

Coaching durch den Blackprint Booster

Im November 2017 nahm VRnow erfolgreich zusammen mit zwölf weiteren Start-ups am Accelerator-Programm des Blackprint Boosters teil. Sechs Monate lang wurde VRnow von dem in Frankfurt ansässigen Booster mit Workshops, Vorträgen und Brainstorming-Sitzungen gecoacht. Zu diesem Zeitpunkt wurde zum ersten Mal eine Umbenennung des Startups in Erwägung gezogen, um dem Geschäftsmodell eines digitalen Datenmanagements besser Rechnung zu tragen.

Die Deutsche Wohnen

Ein weiterer wichtiger Meilenstein wurde im September 2018 gelegt, als die Deutsche Wohnen als Kunde und Gesellschafter bei VRnow einstieg. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen trägt unter anderem dazu bei, dass VRnow wichtige Einblicke in Prozesse der Immobilienbranche bekommt.

Wie geht es weiter?

Innerhalb der letzten Jahre und Monate hat sich viel geändert: Wir sind nun mit rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ein großes und geräumiges Büro am Zoo gezogen (danke H:32) und heißen ab jetzt Convaron. Grund der Umbenennung ist, dass der Fokus des Startups schon länger nicht mehr lediglich auf klassischen VR-Visualisierungen liegt, sondern vor allem eine grundlegende Datenanalyse mit KI umfasst (FAQ zu Convaron).

Convaron wird zunächst eine Marke der VRnow GmbH. In den kommenden Wochen werden unsere Webseite und unser Kundenportal weiterhin frische Farben und das neue Logo bekommen. Zum Ende des Jahres sollen dann noch weitere Produkte unser Portfolio bereichern, um die Planbarkeit und die Transparenz aller Prozesse im Immobilienlebenszyklus noch effizienter zu gestalten.